Nocturno et Allegro scherzando | Kammermusikführer - Villa Musica Rheinland-Pfalz

Philippe Gaubert

Nocturno et Allegro scherzando

Nocturno et Allegro scherzando

Besetzung:

Werkverzeichnisnummer:

Satzbezeichnung

Nocturne
Allegro scherzando

Erläuterung

Der aus Cahors im Südwesten Frankreichs stammende Gaubert war der bedeutendste französische Flötist vor und nach dem Ersten Weltkrieg. Als Lehrer des legendären Marcel Moyse wurde er zum Begründer jener französischen Flötenschule, aus der noch Virtuosen wie Jean-Pierre Rampal und Jean-Claude Gérard hervorgingen. Wie so manche seiner Pariser Flötistenkollegen, etwa Paul Taffanel, entfaltete auch Gaubert eine zweite Karriere als Dirigent. Am Pult des Konservatoriumsorchesters in Paris war er Vorgänger von Charles Münch, als erster Dirigent der Pariser Oper hob er wesentliche Werke der Zwischenkriegszeit aus der Taufe.

In seinem Nocturno et Allegro scherzando zeigt er die Flöte von zwei charakteristischen Seiten: zunächst als geheimnisvolle Sängerin der Nacht, dann als virtuos perlendes Instrument des flinken, tänbzerischen Scherzos.